Haarkuren
Jede Frau wünscht sich gesundes und glänzendes Haar. Die Haarspitzen sollten nicht ausgefranst wirken, die Struktur des Haares sollte kräftig, aber dennoch weich und anschmiegsam sein. Wirkliche Traumhaare haben jedoch nur wenige Frauen von Natur aus, die meisten müssen in ihre prächtige Mähne ziemlich viel Arbeit investieren. Haare können aus den unterschiedlichsten Gründen stumpf und ungepflegt wirken. Je nach Haatyp haben Frauen entweder zu trockene oder zu fettige Haare. Trockenes Haar neigt zu Spliss und fühlt sich rau an. Zudem stellt sich durch einfaches Haare waschen oft nicht der Glanz ein, den man sich wünscht. Fettiges Haar hingegen wird meist täglich gewaschen, laugt aber durch die häufige Wäsche schnell aus. Mögliche Folgen sind ein Verlust an Volumen und Glanz.
Haarkuren verleihen Glanz und Geschmeidigkeit
In der Regel reicht einfaches Haare waschen nicht, um der Mähne den nötigen Schwung zu verleihen. Zudem greift trockene Föhnluft die Haare zusätzlich an und lässt sie schnell austrocknen. Gelegentliche Haarkuren können jedoch Abhilfe schaffen. Für jeden Haartyp gibt es passende Kurpackungen zu kaufen, in jeder Drogerie findet sich in der Shampooabteilung ein Regal mit einer Vielzahl von Haarkuren für jedes Bedürfnis. Aber auch viele Friseure führen professionelle Haarpflegeprodukte in ihrem Sortiment und haben zudem den Vorteil, die Haare der Kundin ausgiebig beurteilen und dann die passende Pflege empfehlen zu können.
Eine solche Kur führt man in der Regel einmal die Woche durch. Dazu werden im Vorfeld die Haare ganz normal gewaschen und anschließend frottiert. In die handtuchfeuchten Haare wird nun – die Menge variiert je nach Haarlänge – ein wenig von dem Mittel einmassiert. Wichtig ist dabei, vor allem die Spitzen und dann erst die Längen mit der Pflege zu bedenken. Als Letztes wird die Kopfhaut sanft mit den Fingerspitzen bearbeitet. Schließlich lässt man die Kurpackung etwa 3 bis 5 Minuten einwirken. Danach mit lauwarmem Wasser ausspülen und das Haar wie gewohnt frisieren. Aber Achtung: Manche Kuren müssen nicht ausgespült werden oder benötigen eine längere Einwirkungszeit, beispielsweise unter einem Handtuch. Deshalb vor der Anwendung immer aufmerksam die Pflegeanweisungen durchlesen.
Alte Hausrezepte wirken oft Wunder
Doch man muss nicht Krösus sein, um schöne Haare zu haben. Eine Haarkur lässt sich mit wenigen Mitteln ganz leicht selbst herstellen. Bei sehr trockenen und splissigen Haaren hat sich beispielsweise eine Mischung aus Olivenöl, Honig, Zitrone und Eigelb bewährt. Manche Frauen schwören auch auf eine Mixtur aus Naturjoghurt oder Quark, Olivenöl und Honig. Die Zutaten finden sich in den meisten Küchenschränken und sind schnell zusammen gerührt. Nun muss man nur noch wie gewohnt die Haare waschen, die Mischung sanft einmassieren und etwa 30 Minuten einwirken lassen. Ideal ist es, dabei die Haare in einem Handtuch einzupacken und die Einwirkzeit ganz entspannt für eine ausgiebige Badewannensession zu verwenden. Danach gründlich ausspülen und die Haare wie gewohnt stylen. Das Ergebnis ist eine verblüffend griffige, voluminöse und glänzende Mähne. Diese Prozedur wiederholt man am besten etwa 1 bis 2 Mal in der Woche. Auch Spülungen mit lauwarmen Bier oder kräftigem Kamillentee haben sich bewährt. Viel Spaß beim Ausprobieren!
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