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Häufige Probleme beim Stillen

Stillen ist so wichtig für Babys, dass Mütter einiges an Umständen auf sich nehmen.

Stillen ist so wichtig für Babys, dass Mütter einiges an Umständen auf sich nehmen. (Bilquelle: flickr, from_ko, CC BY 2.0)

Stillen ist das allerbeste für das Baby. Aber nicht immer klappt alles so reibungslos, wie man sich das vorstellt. Es können einige Probleme auftreten.

Beim Trinken spucken

Viele Babys spucken in den ersten Monaten, bei manchen rinnt die Milch einfach aus dem Mund. Es kann aber auch vorkommen, dass nach dem Trinken die Milch in einem Schwall wieder ausgespuckt wird. Auf jeden Fall sollte das Baby trotzdem solange trinken, bis es satt ist. Wichtig ist außerdem auf eine aufrechte Haltung beim Stillen zu achten und ruckartige Bewegungen zu vermeiden.

Beim Trinken weinen

Es gibt Babys die unterbrechen das Trinken und fangen zu weinen an. Unter Umständen hat das Baby Magenprobleme. Ein angewärmtes Kirschkernkissen vor dem Trinken auf dem Bauch gelegt, könnte helfen. Ein weiterer Grund für Weinen während des Trinkens könnte eine verstopfte Nase sein. Das Baby bekommt schlecht Luft. Ein bekanntes natürliches Mittel dagegen ist Muttermilch. Ein Tropfen in jedes Nasenloch wirkt Wunder. Manche Babys mögen am liebsten nur eine Seite der Brust und lehnen die andere ab, auch das kann weinen beim Trinken hervorrufen.

Die Brust wird abgelehnt

In einigen wenigen Fällen kommt es auch vor, dass ein Baby die Brust ablehnt. Vielleicht hat es schon einmal aus der Flasche getrunken und nun erscheint ihm das Saugen an der Brust zu anstrengend. In dem Fall kann es helfen das Baby zu stillen, wenn es sich im Halbschlaf befindet. Auch das Zufüttern mit einemschlu kleinen Löffel kann helfen, bis das Baby sich wieder an die Brust gewöhnt hat. Ein extremes Parfüm oder Ähnliches kann auch dazu führen, dass ein Baby die Brust ablehnt.

Fehlstellung der Brust

Einige Frauen haben Beschwerden beim Stillen mit Schlupfwarzen. Dafür gibt es diverse Lösungen, wie:

  • Warzenformer
  • Stillhütchen
  • Nipletten
  • Brustschilde

    Beim Stillen einschlafen

    Es gibt viele Babys, die beim Stillen einschlafen. Damit das nicht passiert, sollte man alle vier bis fünf Minuten die Brust wechseln. Sobald man merkt das Baby schläft ein, kann man mit Streicheln im Gesicht und am Kopf versuchen, das Baby wach zu halten. Wenn man merkt, es ist passiert und das Baby ist eingeschlafen, sollte es geweckt und dann gewickelt werden. Danach wird es sicher weitertrinken. Ein kleiner Trick kann auch sein, die Füßchen des Babys nackt zu lassen, damit es nicht mehr ganz so kuschlig und gemütlich ist.

    Die Brustwarzen sind wund

    Wenn das Baby falsch angelegt wird oder mit dem Mund den Warzenhof nicht völlig erfasst, kann es zu wunden Brustwarzen kommen. Trotzdem sollte das Baby so oft wie möglich angelegt werden, aber richtig. Es können angewärmte Waschlappen während des Stillens auf die Brust gelegt werden, um den Milchfluss anzuregen. Nach dem Stillen sollten die Brustwarzen mit einer Creme aus Wollwachs, oder wer es natürlich möchte, mit einigen Tropfen Muttermilch eingerieben werden.

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