Ayurveda Ausbildung
Wer sich für eine Ayurveda Ausbildung interessiert, der sollte selbst schon praktische Erfahrungen mit Ayurveda gesammelt haben und so festgestellt haben, ob er sich damit überhaupt identifizieren kann. Er sollte nicht nur ein großes Verkaufstalent und werbliches Geschick mitbringen, sondern auch über Begeisterung über den Menschen, über Patienten und über die Anwendung von Ayurveda verfügen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die Ausbildung und die spätere Tätigkeit als Spezialist auf dem Gebiet des Ayurveda erfolgreich sein kann.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Ausbildung. Zum einen bei privaten Anbietern, die selbst eine Ausbildung diesbezüglich abgeschlossen haben und nun ihr Wissen weitergeben wollen. Zum anderen bei richtigen Schulen, die aber auch privat sind. Wichtig dabei ist, dass die Dozenten eine gute Ausbildung abgeschlossen haben, dass sie ihr Wissen gut vermitteln können und dass sie vor allem hinter dem stehen, was sie lehren wollen. Das heißt, sie sollten Ayurveda auch schon selbst praktizieren. Der Schüler sollte sich darüber im Klaren sein, was er später mit seiner Ausbildung anfangen möchte. Will er Ayurveda zu Heilzwecken anwenden oder für Wellnessanwendungen? Oder soll Ayurveda zur medizinischen Behandlung eingesetzt werden? Dies ist ausschlaggebend für die weitere Ausbildung und die Vertiefungsrichtung.
Wer möchte, kann im Anschluss an die eigentliche Ausbildung einen Kurs in Indien oder Sri Lanka absolvieren. Diese Kurse werden zur Vertiefung der Kenntnisse angeboten und sind sehr an der Praxis orientiert.
Die Ausbildung zum Ayurveda Spezialisten erfolgt in der Regel über eine Dauer von ein bis zwei Jahren, je nach Vertiefung kann sie auch noch länger dauern. Wer die Ausbildung abgeschlossen hat, kann in einer eigenen Praxis selbstständig arbeiten. Jeder, der als Therapeut oder Berater tätig sein will, sollte einige Voraussetzungen mitbringen. Er sollte sich zum Beispiel gut in andere Menschen und ihre Leiden einfühlen können, sollte sich nicht scheuen, Hilfe von medizinischem Fachpersonal in Anspruch zu nehmen, beziehungsweise seine Patienten dorthin zu überweisen und sollte auch Vorträge halten können. Die Fähigkeit, andere Menschen zu begeistern, ist dabei von enormem Vorteil.
Für die Auswahl der Ausbildungsstätte sind verschiedene Faktoren maßgeblich. So sollte klar sein, wie viel Zeit für die Ausbildung erübrigt werden kann und wann die beste Zeit zum Lernen ist. Auf welche Art und Weise jemand am besten lernt ist wichtig, also ob er eher ein Theoretiker ist, der aus Büchern lernt, oder ob jederzeit praktische Anwendungen möglich sein sollten, ob in kleinen oder großen Gruppen gelernt wird und wie viel Geld für die Finanzierung der Ausbildung zur Verfügung steht.
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