Welches ist das beste Omega 3 Produkt?

Es gibt ein großes Problem bei der Bewertung der verschiedenen Omega 3 Produkte am Markt.

Jeder Produkthersteller meint, er hätte das beste Produkt.

Welche Kriterien sollte ein gutes Omega 3 Produkt erfüllen?

Es sollte:

  1. nach dem individuellen Körpergewicht dosiert sein
  2. marinen Ursprungs sein (Algen oder Meerwasserfisch)
  3. das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Verhältnis von 4:1 (vier Teile Omega 6 zu einem Teil Omega 3) im Körper bewirken

Wie sind die Symptome bei einem Omega-3 Mangel?

Es gibt viele Symptome, die auf einen Omega-3-Mangel zurück zu führen sein können.

Hier mal einige Beispiele:

  • Schnelle Ermüdung, Erschöpfung, keine richtige Energie im Alltag
  • Unruhegefühle
  • Psychische Beschwerden
  • Muskelschwäche
  • Gelenkprobleme
  • Probleme mit den Augen
  • Hautprobleme

Wie finde ich heraus, ob ich genug Omega 3 zu mir nehme?

Es gibt eine ganz neue Studie, bei der über 600.000 Menschen auf ihr Omega 6 zu 3 Verhältnis untersucht wurden. Von diesen 600.000 Menschen hatten nur 5% das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Verhältnis von 4:1. Also 4 Omega 6 Teile zu einem Omega 3 Teil. Selbst diejenigen, die bereits Omega 3 Produkte zu sich nahmen, hatten einen Schnitt von 7:1.

Die meisten Menschen, die am Test teilnahmen, hatten ein gesundheitlich bedenkliches Verhältnis zwischen Omega 6 und Omega 3 von 15:1 im Durchschnitt. Dieser Test wurde über die Universität in Skandinavien ausgewertet.

Ich selbst habe den Test auch gemacht und hatte ein Verhältnis von 20:1 – das ist gesundheitlich sehr bedenklich! Falls Sie, lieber Leser ebenfalls den kostenlosen Test Zuhause machen möchten, kontaktieren Sie mich bitte oder hinterlassen Sie mir hier (einmal mit der Maus klicken) Ihre gewünschte Rückrufzeit. https://fragentest.typeform.com/to/JsEkr3pO Bitte nur eintragen bei ernsthaftem Interesse, da ich nur begrenzt Zeit habe.

Wieso sind die meisten Omega-3-Produkte zu gering dosiert?

Auf der Verpackung steht: „Nehmen Sie 3 Kapseln pro Tag“ oder „2 Esslöffel pro Tag“. Allerdings wurde überhaupt nicht vorher getestet, ob es ein Ungleichgewicht bzw. einen Mangel im Körper gibt. Dadurch wird oft eine viel zu geringe Dosis an Omega 3 empfohlen, die den Mangel überhaupt nicht ausgleichen kann. Da soviele Menschen einen unbekannten Mangel haben, sind die meisten Omega-3-Produkte zu gering dosiert.

Grundlegendes Wissen für die Bewertung

Für eine gute Bewertung des Testsiegers, ist ein bestimmtes Wissen über Fettsäuren Voraussetzung. Alle Fettsäuren haben eine gewisse Aufgabe im Körper und sind somit wichtiger Bestandteil für die Gesundheit im Körper. Davon ausgenommen sind industriell hergestellte Transfettsäuren. Grundlegend kann festgehalten werden, dass sich die Fettsäuren nicht einfach in „gut“ und „schlecht“ einteilen lassen. Dennoch kann ein großes Ungleichgewicht durch gesättigte und ungesättigte Fettsäuren entstehen, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. Die Komplikationen entstehen bei einem Ungleichgewicht zwischen den Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Da Menschen diese Fettsäuren nicht selbst im Körper „herstellen“ können, müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden. Deswegen werden diese Fettsäuren auch als essentielle Fettsäuren bezeichnet.

Was sind die Aufgaben von Fetten im Körper?

Die Fettsäure Omega 3 hat positive Auswirkungen auf das Herz und den gesamten Kreislauf. Da die Omega-3-Fettsäuren ein Hauptbestandteil der Nerven-Ummantelung sind, hat die Fettsäure laut wissenschaftlichen Studien eine vorbeugende Wirkung vor vielen psychischen Beschwerden. Die Fettsäure ist an der Produktion von Hormonen beteiligt. Die Omega-3-Fettsäuren sind ein Bestandteil der Zellmembran. Die Zelle muss flexibel und elastisch sein, um gut mit Nährstoffen versorgt zu sein. Hier wirkt Omega-3 unterstützend. Das Blut wird durch Omega-3 flüssig gehalten. Die Fettsäuren tragen zu einem normalen Cholesterin- und Triglyceridspiegel bei, untertützen die Mineralstoffaufnahme im Darm, bewirken das verbesserte Aufnehmen von fettlöslichen Vitaminen, verlängern das Sättigungsgefühl, sorgen für die effektive Aufnahme von Calcium ins Skelett. Die Augen-Netzhaut besteht zu großen Teilen aus Omega-3-Fettsäuren.

Soviele Zivilisationkrankheiten – ist die Genetik oder die Ernährung schuld?

Gibt es Verschlechterungen der menschlichen Gesundheit durch unsere Ernährung?
Eine Grundlage für unsere Gesundheit kann aus einer Mischung von Genetik und Natur, Ernährung und Umwelt zusammengefasst werden. Wie in den letzten zwanzig Jahren durch die Techniken der Molekularbiologie festgestellt werden konnte, sind sowohl genetische Faktoren als auch Umweltfaktoren ausschlaggebend für viele Krankheiten. Die größte Rolle spielt hierbei die Ernährung.
Wenn man auf die Steinzeitmenschen zurückblickt und mit heute vergleicht, dann wird man feststellen können, dass sich unsere Gene kaum verändert haben. Und dies, obwohl sich seit der landwirtschaftlichen Revolution einiges in der Ernährung geändert hat. Die Veränderung der Kern-DNA wird auf 0,5 Prozent pro Millionen Jahre geschätzt. So diagnostiziert es die sogenannte „spontane Mutationsrate“. Die Werte unserer heutigen Gene sind somit immer noch vergleichbar mit denen aus der Altsteinzeit vor mehr als über vierzigtausend Jahren. Durch diese nur sehr geringe Veränderung der Gene, konnten Wissenschaftler schnell heraus finden, dass sich die heutige Ernährungweise sehr negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Zum Beispiel stieg der Gesamtfettanteil in dieser Zeit von 20 Prozent auf 35 Prozent, während sich gleichzeitig der Anteil der gesättigten Fettsäuren verdoppelt hat. Seit Anfang des letzten Jahrhunderts werden immer mehr künstliche oder herstellungsbedingte Transfettsäuren über die normale Nahrung in den Körper aufgenommen. Das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettsäuren hat sich aufgrund der heutigen Ernährungsweise von dem Verhältnis in der Steinzeit 1,5 zu 1 zu dem heute normalen Verhältnis zu 15 zu 1 verschlechtert.
Somit dürften Ausbrüche von Zivilisationskrankheiten unaufhaltsam sein. Entzündungen im Körper und chronische Erkrankungen nehmen dadurch stark zu.

Wie werden einfach- und mehrfach- ungesättigte Fettsäuren bewertet?

Mit Blick auf entzündliche Erkrankungen können einfach ungesättigte Fettsäuren als recht neutral eingestuft werden. Olivenöl spielt hier durch seinen Anteil von Polyphenolen eine wichtige Rolle. Polyphenol entsteht aus dem hohen Anteil von Oleuropein, dass sich auch positiv auf den Blutdruck auswirken kann, da es zum Schutz der Blutfette beiträgt. Die Polyphenole schützen vor oxidativem Stress schützt und haben eine positive Wirkung auf das Krebsgeschehen.
Etwas kniffliger hingegen ist es bei mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Entzündungsprozesse werden von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren beeinflusst. Omega-6 Fettsäuren bilden Arachidonsäure, die entzündungsfördernd wirkt. Aber im Gegenzug bildet die Omega-3 Fettsäure den entzündungshemmenden Gegenpart. Während der Omega-6 Zweig eher zwiespältig erscheint durch die Förderungen von Entzündungen, gibt der Omega-3 Zweig mit seinen entzündungshemmenden Eigenschaften das komplette Gegenteil ab. Im menschlichen Körper werden generell entzündungshemmende und entzündungsfördernde Moleküle gebildet. Diese entstehen durch die sogenannte Dihomo-Gamma-Linolensäure. Das Genmaterial im Körper des Menschen sieht einen ausgeglichenen Wert aus Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren vor. Wie auch schon weiter oben im Text beschrieben, beträgt heutzutage das durchschnittliche Verhältnis von Omega 6/3 etwa 15:1. Ein Verhältnis von mindestens 4:1 gilt laut Weltgesundheitsorganisation als entzündungsneutral.

Wie entsteht ein Ungleichgewicht zwischen Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren in der Ernährung?

Das Ungleichgewicht entsteht unter anderem aus der vermehrten Nutzung von billigeren Omega-6-reichen Pflanzenölen, die aus der Nahrungsmittelindustrie bekannt sind. Das Problem fängt hierbei schon im Tierfutter an. Beispielsweise in Soja-Pellets verwendet man es. In der Woche werden pro Kopf eines Deutschen 750 Gramm Sojamehl in der Tierhaltung verwendet. Dies hat zur Folge, dass durch den zu hohen Omega-6 Anteil im Kraftfutter auch ein größerer Anteil in der menschlichen Nahrung hierdurch entsteht. Weitere problematische Omega-6-Punkte ergeben sich aus Sonnenblumenöl, Maiskernöl und Sojaöl. Optimaler ist generell Fleisch von Weidetieren oder Wildfleisch bei dem keine Maisfütterung vollzogen wird. Dies sorgt für gute Fette. Allgemein werden zu wenig Fischprodukte gegessen oder es wird Omega-6-reiche Produkte von Fischen verzehrt, die mit Industriefutter wiederum gezüchtet wurden.

Wie ernährt man sich am besten, um die Bildung von Arachidonsäure aus Linolsäure zu verhindern?

Hierzu lassen sich drei einfache Möglichkeiten aufzählen, damit dies ganz einfach verhindert werden kann.
Punkt 1: Verzehr von Nahrung mit hohem Omega-3-Anteil wie zum Beispiel Fischprodukte. Dazu eignen sich Lachs, Sardinen, Makrele und Hering ausgezeichnet. Man sollte hierbei aber beachten, dass durch die Verunreinigung der Meere Schwermetallgehalt höher sein könnte. So eignen sich Heringe, Makrele und Sardinen etwas besser als Lachs zum Verzehr, da sie früher in der Nahrungskette zu finden sind. Ein Pflanzenöl das aus viel Omega-3 Alpha-Linolensäure besteht, kennt man als Leinöl mit einem Wert von 56-71 Prozent. Da Omega-6 Fettsäuren allgemein schon einen hohen Anteil im Umwandlungsprozess beanspruchen, können pflanzliche Omega-3 Fettsäuren nur bedingt in die wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden. Eine direkte EPA und DHA findet man nur in Fischprodukten/-öle vor.

Punkt 2: Zuckerverzehr einschränken und Insulinspiegel senken. Ist ein Insulinspiegel gering, verhindert dies das bilden von Arachidonsäure aus der Vorstufe DGLA, was gleichzeitig auch den Anstieg von Triglyzeriden und des LDL (LowDensitxyLipoprotein) im Blut verwehrt.

Punkt 3: Die Ernährung ergänzen mit Kurkuma und Sesam. Diese beiden sind Elemente der leckeren asiatischen Küche. Kurkuma ist Hauptbestandteil in Curry und wird auch Curcumin genannt. Sesam wird als Sesamin bezeichnet. Durch Kurkuma und Sesam wird der entzündungsfördernde Prostaglandine Typ 2 verhindert. Grund dafür ist, dass das bilden von Arachidonsäure blockiert wird. In der fernöstlichen Küche schwört man schon seit Jahrhunderten auf diese Naturheilstoffe.

Wie setzt man am besten Omega-3 als Nahrungsergänzung ein?

Die beste Ergänzung ist Fischöl. Es besteht aus einem Fettsäure-Komplex, das über etwa 50 Fettsäuren besteht. Hierbei wird ein ähnlicher Effekt erzielt, wie beim Konsum von Fisch. Es gibt dabei aber wieder etwas zu beachten. Die Qualität und Dosierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Dosierung muss individuell ausgerechnet werden und richtet sich nach dem eigenen Körpergewicht und dem persönlichen Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3. Falls Sie gerne Iher persönliches Verhältnis wissen möchten, kontaktieren Sie mich und ich zeige Ihnen wie Sie es kostenfrei und Zuhause testen lassen können.

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Bei Omega-3-Konzentraten hingegen sollte man immer achtsam sein, weil diese Konzentrate durch einen chemischen Prozess hergestellt werden. Es kann zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, denn die Triglyzerid-Struktur wird dabei zerstört. Bei Fischölkapseln ist der Omega-3-Anteil immer ohne Wirkung, weil dort die Oxidation das Omega-3 zerstört.

Kann alternativ kaltgepresstes Leinöl verwendet werden?

Nein, kaltgepresstes Leinöl ist keine Alternative.

Obwohl Seefische wie Makrele, Hering oder auch Thunfisch im Vergleich nur 3 Gramm an Omega-3-Fettsäuren aufzuweisen haben, hat man bei 100 Gramm Leinöl bis zu 55 Gramm Omega-3-Fettsäuren. Dies hört sich recht positiv an. Ist es aber leider nicht. Die vorhandene Alpha-Linolensäure im Leinöl ist dabei das große Problem, weil diese erst in EPA und DHA umgewandelt werden muss im menschlichen Körper. Wegen des hohen Omega-6-Gehalts in den heutigen Nahrungsmitteln liegt der Umwandlungsfaktor typischerweise bei nur 0,5-10 Prozent. Um ein optimales EPA und DHA-Niveau im Fettgewebe zu erreichen, müsste über die Nahrung das 9-30 fache an Linolensäure (ALA) aufgenommen werden, um dieselbe Wirksamkeit erzielen zu können, wie bei Fischöl. Leinöl hat somit nur eingeschränkten Einfluss auf das Omega-6/3-Verhältnis. Desweiteren gilt auch hier wie wichtig gesunde Frische ist. Es gibt ja nix schlimmeres als beispielsweise ranzig schmeckendes Leinöl zu verwenden. Man sollte Leinöl und Fischöl deshalb im Kühlschrank aufbewahren.

Alles liebe und bis bald auf dem Blog von Vitaleck