Ganzheitliche Gesundheit mit Ayurveda

Verwendung von Moringa in der Ayurveda

Mehr als 300 Krankheiten

Fester Bestandteil der Ayurveda Lehre

Moringa – oder auch Merrettichbaum genannt – der wahre Wunderbaum. Denn dieser Baum soll – laut der Ayurveda Lehre – vorbeugend bei mehr als 300 Krankheiten wirken. Seine Wirkung wurde durch über 700 wirtschaftliche Studien belegt. Kein anderes Lebensmittel kann unserem Körper so viele Vitamine, Nährstoffe oder Aminosäuren geben wie der Moringa Baum. Daneben ist er für unterernährte Kinder ein Nahrungsmittel. Der Moringa Baum ist mittlerweile fester Bestandteil in der Ayurveda Lehre. In Indien wird er als Teil der Ernährung schon seit Urzeiten verwendet.
Ayurveda ist ja bekanntlich eine alte indische Lehre. Dort sind die aus dem Baum gewonnen Produkte eine preiswerte Kosmetikbehandlung und eine traditionelle Naturheilmethode. Besonders bei Alterserscheinungen der Haut und auch bei Ausschlägen und Hautentzündungen haben die Moringa Produkte einen Effekt.

Der Moringa-Baum wird in die Sorten Shyama – schwarze Vielfalt, Shveta – weiße Sorte und Rakta – rote Sorte unterteilt.

Anwendungsgebiete der Pflanze

Die Samen des Baumes setzt man in der Ayurveda bei Fieber und Entzündungen beispielsweise ein. Denn den Samen wird nachgesagt, dass sie als fiebersenkend und entzündungshemmend wirken sollen. Daneben sollen sie angeblich auch beruhigend und abführend wirken.

Moringasamen und Ihre Wirkung

Moringasamen haben eine braune Färbung

Aus den Samen lässt sich auch sehr gut Öl herstellen. Das Öl kann man dann bei Gicht oder Rheuma einsetzen. Die Ägypter setzten das Öl auch als Speiseöl und für zur Haut- und Wundpflege ein.

Die Wurzel des Baumes ebenso wie auch der Samen wirken entzündungshemmend. Zusätzlich wirkt die Wurzel auch noch antibakteriell und verdauungsfördernd. Sie wird als bitter, scharf, windtreibend, entwässernd, entgiftend und schleimlösend beschrieben. Ausserdem kann man sie noch bei Rheuma, Fieber, Magersucht, Schmerzen, Durchfall, Bronchitis, Blasen- und Nierensteinen, Husten, Herzbeschwerden, Diabetes und Blähungen einsetzen. Aber auch Herz und Kreislauf kann Moringa schützen und das Krebsrisiko senken.

Die Früchte des Baumes kann man zur Skorbut Prophylaxe und zur Skorbut Therapie verwenden.

Wegen seiner schmerzstillenden Wirkungen kann man die Blätter des Moringa Baumes auch sehr gut zur Linderung von Kopfschmerzen einsetzen. Hierbei werden die Blätter äußerlich angewendet. Zu einer Paste hergestellt kann man ausserdem Schwellungen lindern.

Ein Zitat der indischen Ayurveda Ärzte lautet: “

„Wer einen Moringa Baum im Garten hat, hat immer seinen eigenen Arzt bei sich“

. Leider ist es dem Baum in unseren deutschen Gärten zu kalt.

Ayurveda Rezepte:

Ein sehr gutes Ayurveda Rezept bei Blähungen ist folgendes:
Einfach das Blattpulver zusammen mit etwas Salz in Wasser einrühren und trinken.

Moringa Suppe:

Die Moringa Suppe wird auch „Drumstick Soup“ genannt. Um diese zuzubereiten kocht man 5 Minuten lang eine Hand voll getrocknete oder frische Moringa Blüten*. Dann die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Nimmt man diese Suppe jeden Morgen zu sich, dann schützt sie vor Bronchitis, Asthma, Tuberkulose, Erkältungen und Nervosität.

Suppe bestehend aus Moringateilen

Moringabestandteile können zu einer leckeren Suppe püriert werden

Moringa Baum Blätter als Aphrodisiakum:

In einem halben Liter Milch wird eine Hand voll getrocknete oder frische Blüten* gekocht. Möchte oder kann man keine normale Milch verwenden kann man auch alternative Reis-, Mandel-, oder Sojamilch nehmen. Die Milch kocht man unter ständigem umrühren eine viertel Stunde. Anschließend die Milch durch ein Sieb seihen und das ganze noch mit Honig abschmecken.

Ganz wichtig!:

In der Wurzel und in der Rinde sind Alkaloide enthalten. Bei einer Überdosis können diese krank machen. Daher wird dringend geraten diese nicht ohne ärztliche bzw. fachmännische Betreuung zu verwenden. Denn nimmt man zu viel von der Wurzel oder der Rinde ein, kann es bei Schwangeren zu Früh- und Fehlgeburten führen.

Risiken und Nebenwirkungen Moringaeinnahme

Immer Apotheker oder Arzt fragen bevor die Risiken und Nebenwirkungen nicht klar sind.

Ganz muss man während einer Schwangerschaft allerdings nicht auf die Vorzüge des Moringa Baumes verzichten. Die Trommelstöcke der Rinde können verwendet werden. Diese haben einen hohen Eiweiß-, Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Möglich auftretende Nebenwirkungen bei Verzehr des Moringa Baumes könnte ein Brennen im Gaumen auf Grund der Schärfe der Moringabestandteile sein.

Die Moringapflanze – Anzucht und Pflege

Die Moringapflanze ist ein Laubbaum oder -strauch, deren natürliches Ursprungsgebiet sich von Asien bis Ostafrika erstreckt. Bekannt sind weltweit 13 verschiedene Arten. In ihren Heitmatländern dient das Gewächs hauptsächlich als Nutzpflanze. Man verwendet ihre Inhaltsstoffe in der Medizin, in der Kosmetik sowie in anderen Industriezweigen. Hierzulande ist der Moringabaum vorwiegend als Zierpflanze von Bedeutung. Er lässt sich in der Wohnung sowie unter bestimmten Voraussetzungen im Freien halten. Die Anzucht gelingt über Stecklinge oder über die Aussaat. Dabei gibt es einiges zu beachten.

Ausführliche Videoanleitung (Beschreibung weiter unten)

Den richtigen Standort wählen

Der Moringa gedeiht je nach Art am besten im warmen beziehungsweise feuchtwarmen Klima. Bei der Kultivierung sollte man versuchen, die natürlichen Lebensbedingungen so weit wie möglich zu imitieren. Ganzjährig lässt sich der Moringa ausschließlich in der Wohnung halten. Schließlich benötigt er für ein gesundes Wachstum ständige Temperaturen von mindestens 22 Grad Celsius. Während der warmen Jahreszeit bekommt ihm allerdings auch ein Stand im Freien sehr gut. Dort sollte er vor allzu starkem Wind und vor starker Nässe geschützt werden.

Bei den sukkulenten Arten stellt die Unterbringung in der beheizten Wohnung keine Schwierigkeit dar. Die trockene Luft sind diese gewöhnt. Diejenigen Gewächse, die aus den feuchtwarmen Regionen stammen, benötigen jedoch eine gewisse Luftfeuchtigkeit, damit ihre Blätter nicht vertrocknen. Als Standort eignet sich ein Badezimmer, das mit einem Tageslicht ausgestattet ist oder ein anderer Raum, in dem regelmäßig mit handwarmem Wasser genebelt wird.

Anforderungen an den Boden

Die Ansprüche an das Pflanzsubstrat hängen ebenfalls vom Ursprung der jeweiligen Art ab. Sukkulente Arten vertragen ausschließlich eine abgemagerte Pflanzerde. Man verwendet entweder Kakteenerde oder handelsübliche Blumenerde, die im Verhältnis 1 zu 2 mit Kies gemischt wird. Lediglich in der Phase der Anzucht kommt eine Anzuchterde in Betracht. Arten, die aus den Tropen stammen, fühlen sich in einer handelsübliche Blumenerde* am wohlsten.

Wird Moringa gedüngt? Dünger richtig dosieren

Sukkulente Moringapflanzen benötigen normalerweise keine Düngung. Lediglich zur Blütezeit kann etwas Kakteendünger verabreicht werden. Die aus dem asiatischen Raum stammenden Arten hingegen können regelmäßig gedüngt werden. Man setzt einen handelsüblichen Dünger* für Grünpflanzen ein, dosiert ihn allerdings sparsam. Das Überdüngen würde der Pflanze schaden.

Wasserbedarf mit Fingerspitzengefühl abstimmen

Die wenigsten sukkulenten Moringapflanzen vertrocknen, weil sie zu sparsam gegossen werden. Häufiger kommt es vor, dass man zu viel gießt, so dass die Pflanze von der Wurzel her verfault. Erkennbar sind erste Anzeichen an einem gebogenen Stamm. Das Gießen ist dann unverzüglich ganz einzustellen, bis sich die Pflanze erholt hat.

Die aus dem asiatischen Raum stammenden Moringapflanzen benötigen dagegen eine ständig feuchte Erde, wobei auch hier Staunässe unbedingt vermieden werden muss.

Viel Licht für einige Arten lebenswichtig

Die sukkulenten Moringa-Arten benötigen einen sehr hellen Stand. Viele Arten vertragen selbst einen Platz in der prallen Sonne. Alle anderen Arten sollten ebenfalls hell stehen, jedoch vor der Mittagssonne geschützt werden. Dies lässt sich mit einer Schattierung erreichen.

Anzucht der Moringapflanze

Die Anzucht gelingt bei einigen Arten über Stecklinge. In feuchter Anzuchterde oder im Wasserglas bilden diese schnell Wurzeln. Nach einigen Wochen können sie vorsichtig in Kakteenerde*
umgesetzt werden. Es ist darauf zu achten, dass die empfindlichen Wurzeln nicht beschädigt werden.

Kostengünstiger ist jedoch der Erwerb von Samen. Sie können ganzjährig ausgesät werden, sofern hohe Temperaturen gewährleistet sind. Zuvor sollten die Samen für 1 bis 2 Tage in lauwarmes Wasser gelegt werden, damit sie aufquellen können. Anschließend werden diese in feuchte Anzuchterde gesteckt. Die Keimlinge erscheinen bereits nach 2 bis 3 Wochen. Sind sie kräftig genug, werden sie in Kakteenerde umgesetzt.

Damit die Moringapflanze gut verzweigt, ist es notwendig, die Jungpflanze regelmäßig einzukürzen. Dies sollte geschehen, wenn der Baum eine Größe von etwa einem halben Meter erreicht hat. Man schneidet die Triebe mit einem scharfen und sterilen Messer um ungefähr 10 Zentimeter zurück. Schon bald bilden sich Nebentriebe.

Nützliche Pflanzenteile ernten

Grundsätzlich können alle Pflanzenteile des Moringabaums vollständig verwertet werden. Um die kostbare Zierpflanze zu schonen, erntet man hierzulande lediglich nach Bedarf. Während der Blütezeit entnimmt man einige Blüten, um sie als Gewürz oder alternatives Heilmittel zu verwenden. Die Früchte werden geerntet, wenn sie vollständig ausgereift sind. Sie können frisch verzehrt, zu diversen Speisen verarbeitet oder an der frischen Luft getrocknet werden. Der Trockenvorgang macht die Früchte für einige Zeit haltbar. Die Blätter des Moringabaums lassen sich ganzjährig ernten, auch sie sind schmackhafte Nahrungsmittel, die reich an Vitalstoffen sind.

Alle Aminosäuren der Moringapflanze

Aminosäuren in der Moringapflanze

Großer Reichtum an Aminosäuren

Von 20 wirklich 18 Stück

Wer sich für die Wunderpflanze interessiert, weil er dadurch seine sportlerische Leistung verbessern möchte, der fragt natürlich auch nach dem Eiweißgehalt. Es sind exakt 18 der 20 vorhandenen Aminosäuren in der Moringapflanze vorhanden. Welche Aminosäuren sind in der Pflanze enthalten?
Es folgt eine Auflistung:

  • Arginin
  • Thyrosin
  • Glyzin
  • Histidin
  • Threonin
  • Tryptophan
  • Glutaminsäure
  • Valin
  • Asparagin Säure
  • Isoleucin
  • Leucin
  • Lysin
  • Methionin
  • Proline
  • Alanin
  • Cystin
  • Serin
  • Phenylalanin
Eiweißgehalt

Zu einer gesunden Ernährung gehören Eiweiße undiskutabel dazu

wimpern und haare

Haarwachstum fördern durch Moringa

Erfahrungsberichte zum Thema Haare und Moringa

Wie wirkt sich regelmäßige Moringaeinnahme auf die Haare aus?

Ein Erfahrungsbericht, der sehenswert ist:

Schöne lange Wimpern?

Es muss nicht immer eine teure Wimpernverlängerung sein, die mit Hilfe von ungesundem Klebstoff vollzogen wird. Die Ernährungsergänzung mit Hilfe des Moringapflänzchens wird oft genutzt, um endlich mal etwas gesundes für seinen Körper zu tun! Natürlich kann eine abwechslungsreiche Ernährung nicht durch Moringa ersetzt werden, deswegen heißt es auch NahrungsERGÄNZUNGSmittel!

Auch gut für das Haar: Moringa Öl

Das Moringaöl ist nicht nur für die Haut sehr von Vorteil. Bereits vor 2000 Jahren wurde das Öl in Ägypten zum salben der reichen Ägypter verwendet. Gerade Menschen, die durch eine Krankheit ihr Haar verloren haben sollten es mit Moringa probieren. Wer gerne glatte Haare haben möchte, sollte sich nach der Verwendung des Moringa Öles die Haare mit dem elektrischen Haarglätter glätten, denn dieser ist schonend für die Haare und bietet ausreichend Schutz. Das Öl wird durch die Verwendung der elektrischen Bürste gut in das Haar eingearbeitet.

Was ist in dem Moringa Öl enthalten?

Ein sehr wichtiger Bestandteil ist die Behensäure. Diese Säure ist besonders gesund und ist gerade in Moringa zu einem hohen Anteil enthalten.

Ayurvedische Ärzte, die sich mit Moringa auskennen

Moringa bei Krankheiten

Da Moringa bei verschiedenen Krankheiten eingesetzt wird, kann es lohnenswert sein die Behandlung mit Moringa in Begleitung eines Arztes zu vollziehen. Da Moringa in der Ayurveda eine große Bedeutung spielt, hat nahezu jeder Arzt, der Ayurveda anwendet Wissen über die Behandlung mit Moringa.

Im Folgenden sehen Sie eine Liste mit Ärzten, die nach der ayurvedischen Heillehre praktizieren:

Berlin

Hamburg

Dresden

Leipzig

Wiesbaden

Nürnberg

Kiel

Köln

München

Ludwigsburg